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L a g o d i C o m o

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Eine Reise an den Comer See in der Lombardei.

Im September 2016

Photos und Timelapse

Am 18. September 2016 starteten wir unsere Entdeckungstour in Karlsruhe, auf dem Weg in die, für uns, noch fotografisch unerschlossene Region Norditaliens, dem Comer See. Nach ca. 278 km erreichten wir Bregenz am Bodensee, bevor wir durch das Fürstentum Liechtenstein in die Schweiz einfuhren. Unsere Route führte weiter nach Chur und dann nach Hinterrhein. Schließlich begann die Passüberquerung auf dem San‑Bernardino‑Pass (2 066 m), mit rund 40 Haarnadelkurven durch alpines Tundra- und Felsgelände – eine technische, ruhige Passage über kristallklare Bergbäche und See Moesola . Nach Osten, vorbei am Lago Maggiore und dem Luganer See, öffnete sich das Panorama: der tiefe, stille Lago di Como empfing unsere Ankunft.

San Bernardino

Anfahrt über den Pass San Bernardino, von der Schweiz nach Italien.

Auf der Abfahrtsseite des Passes.

Wilde Landschaft und sehr kalt!

Auf vielen Balkonen wachsen Blumen

Geranien, Bougainvillea oder Lavendel – und verstärken mit ihrem Duft und ihrer Farbenpracht den mediterranen Zauber. Die Fensterläden aus Holz sind oft grün, dunkelblau oder grau lackiert und leicht verwittert – was den nostalgischen Charme der Häuser noch verstärkt. Über manche Fenster spannen sich gewölbte Backsteinbögen oder kleine Ziergiebel, und oft ragen die Häuser in schmalen Gassen wie Pastellwürfel eng aneinandergedrängt in den Himmel. Diese Häuser erzählen Geschichten – vom Licht Italiens, vom Leben in den Gassen, vom Klang der Vespa in der Ferne, von Wein und Meeresluft. Sie sind mehr als nur Architektur – sie sind ein Lebensgefühl.

Karge Bergwelt

aber wunderschöne Farben!

Die Abfahrt vom Pass

führt durch zahlreiche Serpentinen und bietet spektakuläre Ausblicke auf die umliegenden Berge und Täler. Bei kaltem Wetter können Nebelbänke die Sicht einschränken, und feuchte Straßenverhältnisse erfordern besondere Vorsicht. Die Vegetation wechselt von kargen alpinen Zonen zu dichter bewaldeten Bereichen, was die Fahrt abwechslungsreich und visuell ansprechend macht.

Die Überfahrt mit der Fähre über den Lago

ist ein stilles, beinahe magisches Erlebnis. Wenn die Sonne im richtigen Winkel über den Himmel zieht – oft am späten Nachmittag oder kurz vor Sonnenuntergang – verwandelt sich die Wasseroberfläche in ein schimmerndes Goldmeer. Das Licht bricht sich an den kleinen Wellen, als wäre der ganze See mit flüssigem Metall überzogen. Jeder Wellenschlag fängt einen anderen Farbton ein – von warmem Bernstein bis zu hellem, fast weißem Gold.

Bunte Moose und Flechten

etwa 300 m weiter sind wir für die Aufnahme eines Timelapse ausgestiegen, es war sehr kalt.Wir haben uns schier die Hände abgefroren.

Schon die ersten Atemzüge

füllen deine Lungen mit kühler, klarer Bergluft – so frisch, dass sie eine Gänsehaut verursachen könnte. Die Luft über dem Wasser wirkt fast magisch, wie ein sanfter Zauberhauch zwischen Bergen und Wasser.

Diese unscheinbare Kapelle ist die Chiesa di San Martino

zwischen Menaggio und Cadenabbia oberhalb der Villa Maresi, am Westufer des Comer Sees. Sie liegt versteckt im Berghang, umgeben von mediterraner Macchia, und wird meist von Wanderern auf dem Sentiero del Viandante entdeckt.

Das Abbazia di Piona

ist nicht nur ein außergewöhnlich gut erhaltenes Beispiel lombardischer Romanik, sondern auch ein Ort, an dem Natur, Architektur und Stille sich zu einer tiefen, meditativen Schönheit verweben. Das Spiel von Licht durch Bogenreihen, der starke Kontrast zwischen Stein und Wasser, die alten Fresken und die himmlische Szenerie machen das Kloster auf Olgiasca zu einem unvergesslichen inneren und äußeren Erlebnis.

Die Olivenbäume im Kloster Piona

bilden eine ruhige Allee, die den Besucher sachte zum Haupteingang führt. Ihr silbrig-grünes Laub glänzt im Licht der Vormittagssonne und spiegelt sich im stillen Wasser des Comer Sees – ein fast meditativer Anblick. Diese Bäume umrahmen die Abtei nicht nur malerisch, sondern stehen auch in lebendiger Tradition mit der mediterranen Landschaft Norditaliens Im Sinne der klösterlichen „Ora et Labora“-Spiritualität pflegen die Mönche den Olivengarten mit Sorgfalt. Der Baumhain setzt nicht nur eine ästhetische Folie für das romanische Bauwerk, sondern liefert auch Oliven und Öl – genutzt zur Beleuchtung, in der Kosmetik und Heilkunde, wie in der alten Mittelmeertradition üblich . Symbolisch verbinden diese langlebigen, widerstandsfähigen Bäume die Spiritualität der Zisterzienser mit dem Frieden und der Weisheit, die das Olivenöl seit antiker Zeit verkörpert. Ihre knorrigen Stämme und charaktervollen Kronen fügen sich harmonisch ins Gesamtbild der Abtei und verleihen dem Ort eine zeitlose Sanftheit und kontemplative Tiefe.

Der Kreuzgang der Abbazia di Piona

strahlt eine unaufgeregte, gelassene Harmonie aus: Zwischen sanft geschwungenen Rundbögen entfalten sich fein gearbeitete Säulen, deren Kapitelle dezent mit Pflanzenranken, Figuren und Tiersymbolen verziert sind – jedes einzigartig, doch ohne prunkvolle Übertreibung. Die Arkaden umschließen einen Rasenhof, in dessen Mitte eine schlichte Brunnenanlage und der Stamm eines alten Baums Stille und Beständigkeit verkörpern. Die unregelmäßige Quadratur – jede Seite des Kreuzgangs trägt eine unterschiedliche Zahl an Säulen – erzählt von der klösterlichen Welt: Zahlen mit tiefer Symbolkraft, Kirche und Alltag in Stein gegossen. Die Struktur wirkt klar und sachlich, romanisch in ihrer Grundform, doch durch die sorgsame Verzierung und das zurückgenommene Spiel von Licht und Schatten spürt man ein leises Früh-Gotisches in der Lupe der Details .

Das Zisterzienserkloster Abbazia di Piona

thront auf der kleinen Halbinsel Olgiasca, die wie ein fingerförmiger Ausläufer tief in den Comer See hineinragt. Genau genommen liegt es auf dem östlichen Ufer des Obersees bei Colico (Provinz Lecco), etwa 3 km südwestlich von Colico Stadtzentrum. Umrahmt von Bergen, wie dem Monte Legnone im Hintergrund, bietet das Kloster atemberaubende Aussichten auf den See und die gegenüberliegenden Städtchen wie Dongo oder Gravedona Abseits vom Trubel gelegen, strahlt die Olgiasca-Halbinsel eine meditative Stille aus – ein idealer Rückzugsort für Besinnung und Einkehr.

Wenn man aus der schlichten romanischen Kirche des Abbazia di Piona nach außen blickt,

öffnet sich der Blick über den gepflegten Klosterhof hinaus direkt in die Weite des Comer Sees. Zwischen den sanft gerundeten Bögen des Kirchenfensters erscheint zuerst ein zarter Rahmen aus Sonnenlicht, das die Außenmauern und das glatte Pflaster in warmes Terrakottarot taucht, und leitet die Augen hinaus auf die Wasserfläche.

Wenn du im Kloster, am Ufer des Comer Sees stehst

ohne die Abtei in Sicht – entfaltet sich eine reine Seelandschaft: Klares Wasser dehnt sich vor dir aus, ruhig und tiefblau. Die Seeoberfläche gleicht einem stillen Spiegel, leicht benetzt von feinem Dunst, der Ufer und Himmel sanft miteinander verschmilzt. Dein Blick geht über das Westufer, wo sich Hügelketten in abgestimmten Grün- und Grautönen abheben.

Wunderschöne Klostergärten,

Im Kloster und dem umgebenden Garten der Abbazia di Piona gedeihen vielfältige Pflanzen, die sowohl ästhetisch als auch nützlich sind. Hier ist eine Übersicht der wichtigsten Arten: Olivenbäume – typisch für die Region, umgeben das Kloster bis hinunter zum Seeufer. Obstbäume – in alten Klostergärten üblich sind u. a. Apfel, Birne, Pfirsich und Quitte. Camellien, Rhododendren, Azaleen – prägen den parkartigen Garten mit sattem Blütenflor. Rosen – neben ihrer Schönheit symbolisieren sie traditionell die Jungfrau Maria, ein klassisches Motiv in Klostergärten. Die Mönche kultivieren vielfältige Kräuter – sowohl für Genuss als auch Heilzwecke: Heil- & Aromakräuter wie Salbei, Thymian, Rosmarin, Lavendel, Ysop, Eberraute, Engelwurz, Wermut, Beinwell, Frauenmantel und Johanniskraut Einjährige Nutzpflanzen wie Dill, Kerbel, Borretsch und Ringelblume, die oft als Heil- und Gemüsebegleiter gepflanzt sind. Gemüse- und Kartoffelbeete, wie Kohl, Bohnen, Rüben oder Erbsen, waren traditionell Teil monastischer Selbstversorgung. Symbol- und Marienpflanzen wie Madonnenlilie, Iris, Veilchen und Lilie zeigen starke symbolische und liturgische Bedeutung im klösterlichen Kontext. Die Kräuter dienen zur Herstellung von likörartigen Elixiren, wie dem berühmten „Gocce Imperiali“, San Bernardo Elixir oder Alpestre-Likör. Honigproduktion: die Bienenstöcke profitieren von Kräutern und Wildblumen im Garten – typische Klosterimkerei.

Dort liegt die Olgiasca-Halbinsel

wie ein grüner Finger, ihre bewaldeten Hänge spiegeln sich glasklar im tiefblauen Wasser, während am Horizont die sanften Alpenberge den See majestätisch einrahmen. Der Übergang von Stein zu Natur wird von der Stille begleitet – das leise Rauschen der Bäume, das ferne Glöckchen eines Bootes, das Wasser, das sanft an das Ufer plätschert. Dieses Panorama verbindet die spirituelle Aura des Klosters mit der unendlichen Weite des Sees und schafft einen Moment, in dem Räume sich öffnen und die Seele atmen kann.

Am nördlichen Ende der Halbinsel Olgiasca

eröffnet sich dieser Moment über den Comer See, Richtung Colico: Das Wasser breitet sich ruhig vor dir aus – tief und reflektierend, wie ein stiller Spiegel. Am weit entfernten Ufer zeichnen sich Hügel in sanftem Grün und entfernten Grautönen ab, leicht verhüllt von Dunst, der die Konturen weich und zugleich klar macht. Colico glimmt als entfernte Lichtinsel zwischen Baumkuppen – lässig, unaufdringlich, als hätte es sich heimlich in die Landschaft geschmiegt. Diese Harmonie zwischen Natur und menschlicher Spur vermittelt eine sanfte Gelassenheit.

Ein Ausflug nach Chiavenna,

Ein schmaler, gepflasterter Gang zwischen alten Steinmauern führt sanft bergab nach Chiavenna. Im warmen Licht flirrt die Textur der Felsen, darüber zeichnet sich ein blaues Himmelstürmchen ab – ein stilles Tor zur Stadt, geheimnisvoll und ruhig.

Chiavenna an der Mera.

Eng gepflasterte Gassen, flankiert von pastellfarbenen Häusern mit Holzläden, führt zur Piazza Rodolfo Pestalozzi. Im Zentrum steht eine Zisterne aus Seifenstein, durch feines Licht belebt. Die Berge im Hintergrund verleihen dem Ort würdige Ruhe.

Alte Fassaden säumen

die rauschende Mera, deren smaragdgrünes Wasser wild durch die Stadt bricht. Rankbalkone beugen sich neugierig herab, wo Licht und Schatten über den Felsen tanzen – ein rau-romantisches Bild, zart verschmolzen mit alpiner Kraft.

Alte Stadthäuser

ragen über die smaragd schimmernde Mera, ihre Balkone gezeichnet von der Zeit über dem Wasser. Das Murmeln des Wildbachs, das Lichtspiel auf verwittertem Putz und die umliegenden Bergzüge fügen sich zu einer leisen, romantischen Symphonie – zart und echt.

Die steinernen Fassaden

spiegeln jahrhundertealte Geschichten, während das smaragdgrüne Wasser wild und kraftvoll das Stadtherz durchzieht – lebendig, rau und tiefverwurzelt.

Stimmungsvolle Flussidylle:

Die historische Stadt Chiavenna am wild-romantischen Fluss Mera, eingerahmt von verwitterten Häuserfassaden und pittoresken Balkonen – ein poetisches Alpenjuwel voller Atmosphäre.

Sonnengelbes Putzspiel

mit zerriebenem Charme: Alte Fassaden spiegeln sich im smaragdblassen Wasser der Mera. Balkone und Rankwerk bilden ein leises Farbgedicht – warm, verwachsen, von fast vergessener Schönheit erfüllt.

Alte Häuser

schmiegen sich an den Felsen, ihr warmes Ocker und verblasstes Terrakotta leuchten im Licht. Verwitterte Balkone tragen Rankwerk, erdige Töne fließen harmonisch ins Grün der Berge – charmante Poesie, wild verwoben und doch voll Anmut.

In sanftem Abendlicht

glüht die schmale Gasse von Chiavenna: warme Ockertöne, filigrane Balkone und historische Fassaden – getragen von einer leichten Stille, die pure Leichtigkeit des Augenblicks und mediterranes Dolce Vivere atmet.

Ein lauer Vesperabend in Chiavenna:

An den Tischen der Trattoria Uomo Selvatico Micheroli genießen Gäste Wein und regionale Köstlichkeiten, umrahmt von altem, sonnendurchflutetem Gemäuer. Ein Moment voller Leichtigkeit, Genuss und herzlicher Atmosphäre.

Ein heimeliger Eckblick der Trattoria

Uomo Selvatico Micheroli: Sonnenschein streichelt Tischdecken und Pflanzendüfte, historische Fassaden rahmen den Ort. Der Fluss Mera fließt etwas entfernt, seine beruhigende Präsenz unterstreicht entspannten Genuss und lichtdurchflutetes Dolce Vivere.

Ein lieblicher Moment im Mittagsschein:

Die kräftige Sonne beleuchtet die gedeckten Tische neben der Kirche San Bartolomeo, deren barocke Fassade und stille Präsenz Raum geben für Genuss und heitere Einkehr im Herzen von Chiavenna

Ein versteckter, verwunschener Winkel in Chiavenna:

Ein intimer Platz mit bröckelnden Steinmauern, marmornen Balkonen und duftendem Oleander – sanft umrahmt vom murmelnden Fluss Mera. Ein Moment stiller Einkehr, Geistesruhe und alpiner Poesie.

Ein entzweit-poetisches Bild:

Zerfallene Wand, aus der zarter Oleander mit leuchtend rosa Blüten hervorlugt. Verblasste Gelbtöne massiver Steinmauern tragen Narben vergangener Zeit. Ein Moment, in dem lebendige Farben die stille Vergänglichkeit erhellen.

Ein urtümlich-schlichter Moment

in Chiavenna: Das alte Mauerwerk mit seiner rauen Struktur, durchbrochen von warmer Holztür und einem gepflegten Baum, zeigt historischen Charme in vollkommener Einklang mit Natur und Stille.

Ein zauberhafter Blick

auf Chiavennas Dachlandschaft: Sanft verwitterte Stein- und Dachziegel, harmonisch vereint mit üppigem Grün vor nebelverhangenen Bergen. Ein stilles Zusammenspiel von Architektur und Natur im alpinen Einklang.

Ein kühler Blick

aus der Trattoria‑Flucht: Schatten schützen vor der sengenden Sonne, während gedeckte Tische still von der nahen Chiesa di San Bartolomeo bewacht werden. Ein Ort der leisen Einkehr, wo Altertum und Gemütlichkeit sich im Halblicht vereinen.

Ein persönliches Kleinod

am Himmel: Der Balkon ist üppig begrünt mit Oleander, Terrakotta zu warmem Stein, geschützt von Bergen. In dieser eigenen kleinen Oase entsteht ein Rückzugsort voller Natur, Harmonie – der perfekte Moment für stille Träume.

Castello di Corenno Plinio:

Majestätisch thront das Castello über dem Dorf Corenno Plinio am östlichen Comerseeufer, nahe Dervio. Die mittelalterliche Festung aus dem 14. Jh. mit wehrhaften Zinnen und zwei Türmen bewacht malerisch die schroffen Berge und den See

Ein klarer Septemberabendblick

von Corenno Plinio: Nebelschwaden umhüllen sanft das sanfte Hügel-Dorf, die Halbinsel Olgiasca funkelt im milden Licht. Enge Gassen, mittelalterliche Stimmung und ruhige Seepoesie schaffen eine zeitlose Atmosphäre voller Geschichte und stiller Schönheit.

Ein lieblicher Moment im Mittagsschein:

Ein steiler Felsriegel erhebt sich hinter Corenno Plinios Castello, seine zerklüftete Oberfläche kontrastiert mit der zarten Vegetation oben. Ein uralter Wächter, der die mittelalterliche Burg eindrucksvoll in der imposanten Berglandschaft verankert.

Ein goldener Abend auf dem Comer See:

Sanfte Bergsilhouetten verschmelzen im Dämmerlicht, während ein Kitesurfer leicht dahingleitet. Ein flüchtiger Tanz zwischen Wind und Wasser – Zeitlosigkeit, Poesie und der Hauch alpiner Freiheit in einem Moment.

Ein Hauch vergehender Schönheit

in Corenno Plinio Via Giuseppe Candiani: Gesäumt von moosbedecktem Mauerwerk und schmalem Kiespfad, führt die Gasse hinab zum See. Dort verschmilzt der goldene Abend mit dem stillen Flüstern alter Steine – zeitlose Ruhe, spürbare Vergänglichkeit.

Vogelperspektive auf Bellagio:

schmale Landzunge, umgeben von glitzerndem Wasser und bewaldeten Hängen. Das Licht taucht die Altstadt in sanftes Gold – ein Panorama aus Harmonie und Seezauber.

Ein abendlicher Ausblick vom Burgtor:

Zwischen alten Mauern glitzert der Comer See in tiefem Blau und Gold. Sanft ziehende Nebelschwaden über den Bergen verleihen dem Moment Stille, unaufdringliche Poesie und zeitlose Gelassenheit.

Ein bezaubernder Blick vom Balkon:

Das üppige Grün zweier Pinien umrahmt das darunter liegende Dach, weiter, ein liebevoll gestalteter Garten. Im Hintergrund, der Comer See in goldenem Abendlicht, während majestätische Berge sanft in Dämmerlicht verschwimmen – ein stilles, harmonisches Panorama

Reiche und Schöne,

haben rund um Bellagio, ja um den ganzen Lago di Como, seit der Römerzeit ihre prächtigen Villen errichtet – elegante Refugien, die sich in üppige Gärten an den Seeufer schmiegen. Neoklassische Fassaden, Terrassengärten und subtropische Pflanzen spiegeln Luxus und stille Harmonie dieser aristokratischen Oasen

In Nesso:

Zwischen den steilen Felswänden des Orrido di Nesso öffnet sich der Blick auf den Comer See. Die Häuser des Dorfes schmiegen sich an die Hänge, ihre Dächer in sanften Rottönen leuchten im warmen Licht. Der See schimmert in tiefem Blau, umrahmt von den grünen Hügeln des Ufers. Eine Atmosphäre der Ruhe und Zeitlosigkeit erfüllt den Raum – ein poetischer Augenblick am Rande der Schlucht.

In Nesso fließen zwei Flüsse zusammen,

die den malerischen Wasserfall "Cascata di Nesso" bilden. Der Torrente Tuf und der Torrente Vassena vereinen sich dort, was zu diesem beeindruckenden Naturphänomen führt. Der Wasserfall stürzt dann in den Comer See, wodurch er besonders pittoresk und fotogen wird.

Ein stiller Moment am See,

wo bunte Blumen den sanften Wind umarmen. Der Blick schweift über das tiefblaue Wasser, ein Segel gleitet ruhig dahin – ein Ort, wo der Alltag still verweht und die Zeit zum Innehalten einläd

Ein stiller Augenblick in Nesso:

Die Ponte della Civera spannt sich über den Wasserfall des Orrido di Nesso, wo die Bäche Tuf und Nosè in die Tiefe stürzen. Die steinerne Brücke, umgeben von üppigem Grün, verbindet die beiden Ufer der Schlucht. Hier verschmilzt die Kraft des Wassers mit der Ruhe der Natur zu einem harmonischen Gesamtbild. Ein Ort, der zum Staunen und Verweilen einlädt.

Am gegenüberliegenden Ufer von Nesso

schmiegen sich farbenfrohe Häuser an den steilen Hang, durchzogen von alten Tunneln und Arkaden. Licht und Schatten tanzen über Terrassen, Zypressen und Mauern – still und doch voller Geschichten.

Direkt am See, die Villa

in goldenem Licht, umhüllt von üppigem Grün. Die majestätischen Berge im Hintergrund, eine stille Oase der Ruhe und des Luxus – ein Ort, den nur wenige, wie George Clooney, wirklich erleben.

In Nesso,

wo die Zeit in den steilen Gassen verweilt, verschmelzen die bunten Häuser mit der Natur. Ihre Fassaden in sanften Ockertönen und zarten Pastellfarben erzählen Geschichten von vergangenen Tagen. Rankende Pflanzen schmücken die Wände, als wollten sie die Mauern umarmen. Der Blick auf den Comer See, eingefasst von den Hügeln, verstärkt das Gefühl, in einem lebendigen Gemälde zu stehen. Hier lebt die Geschichte in den Farben und Formen der Architektur weiter, in einem stillen Dialog mit der umgebenden Landschaft.

Bunte Häuser

reihen sich an den steilen Hängen des Comer Sees, ihre roten Dächer leuchten im goldenen Licht. Ein lebendiges Mosaik aus Farben, das in den grünen Bergen fest verwurzelt bleibt.

Die Kapelle, hoch oben in den Bergen über Acquaseria,

scheint fast mit der Natur verschmolzen zu sein. Umgeben von alten Olivenbäumen und üppigem Grün, bietet sie einen herrlichen Blick auf den See und die malerische Landschaft. Ihre sanften Farben und die rustikale Architektur verleihen ihr eine besondere Harmonie, die mit der Ruhe des Ortes verschmilzt.

Unterhalb der Kapelle,

in der Locanda San Martino, verweilt man in einer Oase der Ruhe. Von hier aus breitet sich der südliche Comer See aus, in sanften Farben gehüllt, während die Berge die Landschaft im goldenen Licht umarmen.

Eine kleine Gasse,

flankiert von Naturstein und bunten Blüten, führt vorbei an alten Mauern und stillen Höfen. Ein Brunnen murmelt leise – als hätte sich hier ein Stück des alten Dorflebens bewahrt.

Hoch über Varenna,

auf der Ostseite des Sees, schweift der Blick über stille Wasser und dunkle Zypressen. Das Abendlicht taucht Landschaft und Himmel in warmes Gold – ein Moment, den selbst die Kamera ehrfürchtig festhält.

Ein sanfter Dunst liegt über dem See,

die Häuser wirken still und ein wenig entrückt. Die gelbe Fassade leuchtet warm im Gegenlicht, während sich der Blick ruhig über Bäume, Dächer und die ferne Uferlinie verliert.

Zwischen zwei warmen Mauern

öffnet sich ein schmaler Blick – wie ein geheimer Durchlass zur Weite. Hinter den Ziegeldächern leuchtet der See, eingerahmt von Bergen und Himmel. Ein stiller Moment voller Tiefe und Aussicht.

Mehrere Geistermönche

bewachen das Castello di Vezio, als wären sie Teil der Mauern selbst. Ihr Blick schweift über das funkelnde Blau des Sees, eingerahmt von Bergen und Himmel – vielleicht der eindrucksvollste Ausblick weit und breit.

Versteckte Gassen

winden sich hoch über dem See, begleitet vom Duft wilder Kräuter und dem Flirren der Sonne. Alte Mauern werfen lange Schatten – und irgendwo dahinter beginnt der Blick auf das stille Blau des Lago.

Eine kleine Terrasse

zwischen Mauern, mit Blick auf den See und die Berge dahinter. Ein stiller Platz zum Verweilen – mit flackerndem Licht, warmem Putz, dunklem Holz und dem Gefühl, angekommen zu sein.

Vor der Kulisse des Comer Sees

posieren Besucher für ein Erinnerungsfoto, während einer der Geistermönche still danebensteht – als gehöre er längst zum Bild. Zwischen Lachen, Kamera und Aussicht verschmelzen Gegenwart und Geschichte zu einem besonderen Moment.

Versteckt im grünen Garten

des Castello di Vezio steht ein Geistermönch still unter dem alten Olivenbaum. Zwischen Steinmauern, Blumentöpfen und Lichtspiel wirkt es, als hielte dieser Ort den Atem der Zeit ganz sanft zurück.

Eine Treppe aus Naturstein

führt durch duftende Büsche und Olivenbäume hinauf ins Grüne. Licht fällt flimmernd durch die Kronen, Vögel zwitschern leise – ein stiller Pfad, der wie gemacht ist fürs Verweilen und Weitergehen.

Ein stiller Platz am Rand des Dorfs,

gelbes Licht auf alten Mauern, zwei Bänke unter der Laterne. Im Hintergrund leuchten die Häuser von Perledo in der Abendsonne – als würde das Leben hier für einen Moment innehalten.

Zwischen knorrigen Olivenbäumen

breitet sich im Castello di Vezio ein stiller Garten aus. Sonnenlicht tanzt auf dem Gras, Steinmauern rahmen die Ruhe – ein friedvoller Ort, an dem man gerne verweilt und durchatmet.

Ein schmiedeeisernes Tor,

umrankt von Efeu, öffnet sich zwischen Schatten und Licht. Dahinter schimmern Olivenzweige im Abendwind. Es wirkt wie ein stiller Durchgang – nicht nur in einen Garten, sondern in eine andere Zeit.

Ein schmaler Durchgang zwischen alten Mauern,

kaum breiter als ein Flüstern. Doch am Ende dieser dunklen Gasse bricht warmes Licht hervor – ein stiller Moment zwischen Schatten und Sonne, wie gemacht für neugierige Schritte.

Zinnen aus dunklem Stein

ragen zwischen Bäumen in den Himmel – die Mauern des Castello di Vezio, vom Wind gezeichnet, vom Moos umrankt. Zwischen Schatten und Licht erzählt jede Ritze von vergangener Wacht und stiller Stärke.

Der schmale Weg führt bergab,

vorbei an alten Mauern, mediterranen Gärten und stillen Fassaden. Im Hintergrund ragen die Berge über die Dächer – ein letzter Blick zurück auf das Castello, bevor man wieder ins Leben hinabsteigt.

Ein verwinkelter Durchgang

führt durch alte Steinmauern, vorbei an Blumentöpfen, Schildern und Lichtflecken auf dem Pflaster. Hier scheint alles ganz nah: das Zimmer, das Restaurant, das Leben – charmant, einfach und einladend italienisch.

Ein letzter Blick zurück auf Perledo –

die gelbe Villa leuchtet im Gegenlicht, als wolle sie winken. Dahinter türmen sich gewaltige Wolken über dem grünen Hang, als würde der Himmel selbst diesen Ort für einen Moment feiern.

Gravedona zeigt sich hier von seiner eleganten Seite:

Zypressen ragen stolz in den klaren Himmel, gelbe Fassaden leuchten im Abendlicht, und grüne Hecken schmiegen sich in kunstvoller Ordnung an die Hügel. Ein Ort, der Ruhe und Stil atmet.

Ein Ausflug nach Premana

die traditionsreiche Scherenstadt klebt wie ein buntes Mosaik am steilen Berghang. Umgeben von sattgrünen Wiesen und imposanten Gipfeln, wirkt sie fast wie ein verborgenes Dorf aus einer anderen Zeit – lebendig, handwerklich, stolz.

Perledo,

im goldenen Licht des späten Nachmittags – die Kirche mit ihrem hellen Turm ragt stolz über die Dächer, umgeben von bunten Fassaden und sattgrünem Hang. Ein Bergdorf, das wie gemalt wirkt, still und lebendig zugleich.

Kleine Freiheit in den Gassen von Gravedona

ein schmaler Balkon, ein blauer Stuhl, etwas Grün in Tontöpfen. Nicht viel Platz, doch genug für einen Kaffee, einen Gedanken, ein stilles Lächeln im Sonnenlicht.

Hoch oben

am stillen Laghetto di Artesso spenden Lärchen Schatten über moosigen Boden. Das Wasser liegt ruhig, von Lichtflecken durchbrochen. Eine Bank wartet am Waldrand – als würde sie jeden Moment einladen, einfach zu bleiben und zu lauschen.

Zurück im Albergo Ristorante Conca Azzurra.

Die Sonne wirft warmes Licht auf Tassen, Gläser und Gespräche. Der Blick schweift über See und Berge – ein stiller Luxus aus Aussicht, Ruhe und Genuss, der den Tag sanft ausklingen lässt.

Auf der Promenade von Gravedona

stehen zwei stilvoll gekleidete Menschen, ruhig am Geländer. Strohhut, Mantel, Haltung – alles strahlt eine leise, unaufdringliche Eleganz aus. Der See liegt ruhig vor ihnen, als wüsste er es zu schätzen.

Abschied vom Comer See

vom Monte Piazzo fällt der Blick auf das goldene Leuchten des Wassers, das zwischen Himmel und Dächern schimmert. Die kleine Kirche wacht still über das Dorf – ein letzter, stiller Gruß in warmem Licht.

Der Beginn der Heimreise vom Monte Piazzo

vorbei an einem alten, farbenfrohen Haus mit türkisgrünen Fensterläden. Die Straße windet sich still durch den Wald, der Himmel trägt das weiche Licht des Abschieds. Ein letzter, leiser Moment in den Bergen.

Der Susten

schroff und majestätisch ragen die Felsen auf, als hätte die Erde selbst ihre Zähne gezeigt. Unten wogen die Tannen im Wind, oben krallen sich die Gipfel in den wolkenverhangenen Himmel. Ein Anblick voller Kraft, Stille und Ehrfurcht.

Der Susten zeigt sich hier von seiner dramatischsten Seite:

ein dunkler Gipfel, von Nebel umhüllt, fast schon ehrfürchtig verborgen. Die Felsen wirken wie uralte Wände – rau, massiv, unbeweglich. Ein Anblick, der still macht.

Durch die Schweiz

die Straße zieht sich durch sattgrüne Täler, eingerahmt von dunklen Hängen und dramatischem Himmel. Ein Bild wie aus einem Film: ruhig, kraftvoll, mit dem Gefühl, unterwegs zu sein – irgendwo zwischen Abschied und Ankommen.

Der Sustenpass im Abendlicht

die Straße windet sich wie ein schmaler Faden durch zerklüftetes Gestein, während die Sonne hinter den Bergen versinkt. Gold trifft Blau, Fels trifft Himmel – eine Landschaft, die in ihrer Stille überwältigt.

Ein Gletscher am Sustenpass,

eingehüllt in Wolken und Schweigen. Das Eis schimmert bläulich, gezeichnet von Zeit und Schwere. Die Felsen drumherum rau und karg – ein Ort, an dem die Natur ganz für sich spricht. Majestätisch. Unnahbar. Echt.

Erst über den Gotthard,

dann weiter über den Susten – die Straße führt durch dramatische Landschaften, vorbei an Felsen, Wäldern und Gletschern. Wolken hängen schwer über den Gipfeln, während sich in den Tälern verstreut ein paar Hütten fest an die Hänge klammern. Eine Fahrt durch die raue Schönheit der Alpen.

Der Sustenpass

eine Straße schmiegt sich an das wilde Gestein, als trotze sie Wind und Wetter. Oben kratzen zerklüftete Gipfel an schweren Wolken, unten weitet sich das Tal in kühler Stille. Ein Ort, an dem die Natur das Sagen hat.

Raue Felsen recken sich wie Zacken in den Himmel

dunkel, schroff, ungezähmt. Dazwischen leuchten Moose und Gräser in stiller Tapferkeit. Eine Landschaft, die nicht schmeichelt, sondern imponiert. Ehrlich, wild und voller stiller Kraft. Hier verabschieden wir uns und treffen uns gerne wieder in der nächsten Galerie.